THYSSENKRUPP STEEL EUROPE X SIMPL
Vom Papierordner zur digitalen Instandhaltungsplanung im Stahlwerk
Wie die mobilen Reparaturbetriebe bei thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg mit SIMPL ihre Planung digitalisiert, die SAP-Anbindung automatisiert und die Planungszeit von 45 Minuten auf wenige Minuten reduziert haben.
- Anwendungsfall: Digitale Plantafel · SAP-Integration · Dashboards & Analysen · Mobiler Einsatz
- Branche: Stahlproduktion · Konzern
“Früher musstest du alles manuell durchgehen – jetzt geht alles deutlich einfacher. SIMPL nimmt uns so viel Arbeit ab, wir können Kapazitäten überblicken, Auswertungen fahren und haben endlich ein Werkzeug, um unsere Aufgaben richtig zu machen. Ohne die Lösung würden wir es heute vom Aufwand her nicht mehr schaffen.”
Hendrik KrieberProjektleiter bei thyssenkrupp Steel Europe
Die Ausgangslage
Die thyssenkrupp Steel Europe AG ist einer der führenden Stahlproduzenten Europas. Im Bereich der mobilen Reparaturbetriebe werden unter anderem die Warmbandwalzwerke am Standort Duisburg instandgehalten, in denen Flachstahl hergestellt wird. Ziel war es, die Planung und Durchführung der Instandhaltungstätigkeiten von papierbasierten Prozessen auf eine vollständig digitale Lösung umzustellen.
Vor der Einführung von SIMPL war die Einsatz- und Auftragsplanung stark von manuellen Prozessen geprägt. Die wichtigsten Auftragsdaten wurden zwar aus dem SAP-System abgerufen, doch die weitere Planung und Dokumentation erfolgte fast vollständig manuell: auf Papier, durch Ergänzungen in PDFs und mit unzähligen Abstimmungen per E-Mail oder Telefon.
Wichtige Informationen kamen oft zu spät, was schnelle Reaktionen erschwerte. Ad-hoc-Planungen oder kurzfristige Anpassungen waren nur mit hohem Aufwand möglich. Die Dokumentation fraß enorm viel Zeit und führte zu unnötiger Hektik. Intern brachte es ein Kollege auf den Punkt: „Es klappte irgendwie – aber mehr schlecht als recht.“
Der Weg mit SIMPL
Für die Bauleiter im Bereich der mobilen Reparaturbetriebe wurde SIMPL eingeführt und gezielt auf die Anforderungen im Stahlwerk weiterentwickelt.
Automatische SAP-Anbindung Auftrags- und Anlagendaten aus dem SAP-System werden automatisch in SIMPL übertragen. Die händische Erstübernahme, die vorher bei jedem Auftrag anfiel, entfällt komplett. Das eliminiert nicht nur eine fehleranfällige manuelle Schnittstelle, sondern spart bei jedem einzelnen Auftrag Zeit.
Vereinfachte Planung über die digitale Plantafel Instandhaltungs- und Wartungstätigkeiten lassen sich jetzt effizient planen und relevante Informationen gezielt an Kollegen weitergeben. Was vorher 45 Minuten pro Auftrag dauerte, ist jetzt in wenigen Minuten erledigt. Besonders bei kurzfristigen Anpassungen – etwa wenn ein Warmbandwerk ungeplant stillsteht – macht sich die digitale Planung bezahlt: Änderungen sind in Echtzeit sichtbar, ohne Telefonketten oder E-Mail-Verläufe.
Datengetriebene Instandhaltung Auslastungskennzahlen können jetzt exakt ermittelt werden. Das Team kann zukünftige Tätigkeiten deutlich besser planen, weil Daten zu vergangenen Einsätzen, Kapazitäten und Aufwänden systematisch erfasst und ausgewertet werden – statt in Papierordnern zu verschwinden.
Mobiler Zugriff auf dem Werksgelände Alle Funktionen sind direkt vom gesamten Werksgelände aus über mobile Endgeräte zugänglich. Die Bauleiter müssen nicht mehr ins Büro zurück, um Informationen abzurufen oder Planungen anzupassen – sie haben alles auf dem Tablet dabei.
Genutzte Funktionen: → Digitale Plantafel & Einsatzplanung → Ticketing- & Auftragssystem → Dashboards & Analysen → Integrationen – SAP-Anbindung
Das Ergebnis
Planungszeit von 45 auf wenige Minuten reduziert Was früher pro Auftrag fast eine Stunde dauerte, ist jetzt in Minuten erledigt – mit vollständiger Dokumentation.
30% Zeitersparnis bei der initialen Planung Durch die automatische SAP-Übernahme und die digitale Plantafel spart das Team bei jedem neuen Auftrag rund ein Drittel der bisherigen Planungszeit.
Noch größere Einsparungen bei Anpassungen Bei Updates und Änderungen bestehender Planungen ist der Zeitgewinn sogar noch deutlicher – weil Änderungen in Echtzeit statt über Papier und Telefon laufen.
Datenbasierte Entscheidungen statt Bauchgefühl Auslastungskennzahlen, Einsatzhistorien und Kapazitätsübersichten sind jetzt auf Knopfdruck verfügbar.
Spürbar weniger Belastung im Team Keine Zettelwirtschaft, kein Kopf voller offener Punkte. Das Team hat mehr Zeit für die eigentliche Instandhaltungsarbeit – und weniger Stress durch organisatorischen Overhead.
